back to the calendar

Jerusalem: Stätte zweier Frieden – Canticum David
16. October 2015 - 20:00

Thomas Tallis, Orlando di Lasso | Lamentationes
Dániel Péter Biró, Sidney Corbett, Ehsan Ebrahimi | (UA)
Olivier Messiaen | Couleurs de la cité céleste

SCHOLA HEIDELBERG | ensemble aisthesis
Klavier | J. Marc Reichow
Leitung | Walter Nußbaum

Musician: ensemble aisthesis


Das ensemble aisthesis (griechisch: Wahrnehmung; mit den Sinnen verstehen) hat sich auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts spezialisiert. Die Instrumentalisten des Ensembles erarbeiten unter der Leitung von Walter Nußbaum „Klassiker der Moderne“ (z. B. Werke von Schönberg, Webern, Boulez, Stockhausen, Cage), aber auch exemplarische Werke der Romantik (etwa von Wagner oder Mahler) und Uraufführungen von Auftragswerken - immer in direkter Zusammenarbeit mit den Komponisten. Dabei ist oft auch – etwa in den Projekten Prinzhorn und Netzwerk Madrigal – die SCHOLA HEIDELBERG beteiligt. Mit seinem umfangreichen Repertoire für bis zu 20 Musiker konzertiert das ensemble aisthesis nicht nur regelmäßig in Heidelberg, sondern ist auch zu Gast bei Festivals wie musicaviva in München, dem mdr-Musiksommer, der Romanischen Nacht in Köln (2006), dem Tongyeong Festival in Südkorea (2000), den Kasseler Musiktagen, dem Basler Musikforum.. 2001 war das Ensemble zusammen mit der SCHOLA HEIDELBERG an der Produktion von “Nuits- weiß wie Lilien” für BIS beteiligt. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wiederentdeckung des Komponisten René Leibowitz, dokumentiert 1996 auf einer ersten CD mit Ersteinspielungen (DIVOX) und mit der vielbeachteten Referenzeinspielung LEIBOWITZ- COMPOSITEUR zum 100. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2013. Auch bei zahlreichen Uraufführungen und Ersteinspielungen von Auftragswerken des Projekts Prinzhorn wirkten Solisten des ensembles aisthesis mit (CD-Veröffentlichung Ende 2014).


Website:

www.klanghd.de/ensemble-aisthesis.html


Musician: SCHOLA HEIDELBERG


Das Vokalensemble SCHOLA HEIDELBERG unter der Leitung von Walter Nußbaum schlägt seit seiner Gründung die Brücke zwischen Alter Musik und Neuer Vokalmusik. Die bis zu 16 Solisten des Ensembles beherrschen unterschiedlichste Stile und Vokaltechniken, so die mikrotonale Intonation, Stimm-und Atemgeräusche, und lassen – oft abseits des gängigen Repertoires – die Werke des 16./17. und des 20./21. Jahrhunderts einander befruchten: aus intensivem Bezug historischer Aufführungspraxis und zeitgenössischer Musik aufeinander entsteht so eine neue Interpretations-kultur. In engem Kontakt mit führenden Komponisten der Gegenwart (u.a. Heinz Holliger, Helmut Lachenmann, Caspar Johannes Walter, Peter Eötvös, Stefano Gervasoni, Jan Kopp, Hans Zender, Georg Friedrich Haas, Salvatore Sciarrino, Carola Bauckholt) erarbeitet die SCHOLA HEIDELBERG ein umfangreiches Repertoire, präsentiert aber auch regelmäßig eigene Kompositionsaufträge, etwa (in Zusammenarbeit mit dem ensemble aisthesis) die Werkreihen des Projekts Netzwerk Madrigal oder des Projekts Prinzhorn. Außerhalb der eigenen Heidelberger Konzertreihe gastiert die SCHOLA HEIDELBERG immer wieder auf internationalen Festivals wie der Biennale Salzburg, und den Salzburger Festspielen, bei Milano Musica, der Biennale di Venezia, beim Flandern Festival und Lucerne Festival, beim Musikfest Berlin, beim Festival Ultraschall, bei den Berliner Festwochen, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik, den Schwetzinger Festspielen und dem mdr Musiksommer, und arbeitet u.a. mit dem Ensemble Modern, dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden Freiburg, den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie und dem DSO Berlin zusammen. Die 2001 erschienenen CDs mit Werken von Helmut Lachenmann bei KAIROS und mit div. Vokalkompositionen des 20. Jahrhunderts („Nuits – weiß wie Lilien“ bei BIS) wurden mehrfach international ausgezeichnet. 2005 erschien die Lachenmann-DVD "Furcht und Verlangen", entstanden in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Eine CD mit Gérard Griseys „Les Chants de l’amour“ bei KAIROS wurde 2008 mit dem diapason d’or ausgezeichnet. Bei Ensemble Modern Media erschien „NUN“ von Helmut Lachenmann. Die WDR-Produktion mit Helmut Lachenmanns "Les Consolations" bei KAIROS wurde auf der Bestenliste 2/2009 der Deutschen Schallplattenkritik platziert, im selben Jahr erschien beim Label corviello eine Porträt-CD mit Werken von Carola Bauckholt. Zum 100. Geburtstag des Komponisten René Leibowitz veröffentlichte DIVOX eine Referenzeinspielung seiner vokalen Kammermusik, an der die SCHOLA HEIDELBERG ebenfalls maßgeblich beteiligt ist. Der Heidelberger Verlag das Wunderhorn wird 2014 eine repräsentative Auswahl der Auftragswerke des Projekts Prinzhorn veröffentlichen.


Website:

www.klanghd.de/schola-heidelberg.html


Ort:

Neue Aula der Universität, Heidelberg

Universitätsplatz
69117 Heidelberg